Dreh-Fräszentrum für die leistungsstarke Bearbeitung von kleineren Werkstücken
Drehen und Fräsen in neuen Dimensionen
Die INDEX G160 ist ein innovatives Dreh-Fräszentrum der Extraklasse. Insbesondere wenn es um die effiziente Fertigung kleinerer Werkstücke mit hoher Komplexität und Varianz geht. Auf der Basis eines steifen und schwingungsdämpfenden Maschinenbetts in Grauguss-Bauweise und großzügig dimensionierten Linearführungen in den X-, Y- und Z-Achsen steht diese Baureihe für modernen Maschinenbau und somit für exzellente Bearbeitungsergebnisse bei hoher Produktivität.
Die INDEX G160 ist mit zwei baugleichen Arbeitsspindeln ausgestattet. Drei Werkzeugträger sorgen durch einen großen Werkzeugvorrat für eine optimale Prozesssicherheit bei minimalem Rüstaufwand. Das moderne Dreh-Fräszentrum steht mit bis zu 16 produktiven Achsen für höchste Flexibilität bei der Komplettbearbeitung komplexer Werkstücke.
Der groß dimensionierte und in dieser Klasse einmalige Arbeitsraum überzeugt mit durchdachten Ausstattungsmerkmalen, die kollisionsunkritisch ein zeitgleiches Bearbeiten mit allen drei Werkzeugträgern ermöglichen.
Das INDEX G160 Maschinenkonzept
- Identische Haupt- und Gegenspindel mit Spindeldurchlass Ø 42 mm oder Ø 65 mm
- Spannfutter bis maximal Ø 130 oder Ø 175 mm
- Durchdachtes großzügig ausgelegtes Arbeitsraumkonzept für Drehlängen bis 760 mm
- Drei Werkzeugträger mit bis zu 120 Werkzeugen in dem Werkzeugmagazin und den Revolvern
- Hocheffiziente Simultanbearbeitung mit bis zu 3 Werkzeugen gleichzeitig
- Leistungsstarke Motorfrässpindel mit Y/B-Kinematik und Drehzahlen bis 32.000 min-1 für komplexe 5-Achs-Fräsbearbeitungen
- Hohe Dynamik mit Eilgängen bis 60 m/min
- Hohe thermische und mechanische Stabilität
- Jetzt mit neuer Steuerungsgeneration Siemens Sinumerik ONE
- Maschinenbau „Made in Germany“

Top Perfomance für Anwendungen aus Automobilindustrie, Medizintechnik und Feinmechanik
INDEX bietet seinen Kunden optimale Lösungen für eine flexible und effiziente Fertigung. Jahrelange Erfahrung aus vielen Branchen haben die Experten bei INDEX in die Produktentwicklung einfließen lassen. Durch Machbarkeitsstudien, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und vor allem durch eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden werden Produkte und Prozesse zur Serienreife geführt. Die Kunden können außerdem durch die modulare Bauweise und die große Flexibilität der INDEX Produkte auf einen umfangreichen Systembaukasten zurückgreifen.
Das Dreh-Fräszentrum INDEX G160 bietet beste Performance für Kunden aus den Bereichen Automobilindustrie, Medizintechnik, Aerospace und Feinmechanik und das bei hoher Verfügbarkeit und Prozesssicherheit – die Komplettlösung, wenn es um die leistungsstarke Bearbeitung kleiner Werkstücke geht.
INDEX G160 Anwendungen & Werkstücke
Flexible und vielfältige Ausstattungsmöglichkeiten aus dem Systembaukasten
Der Systembaukasten dieser Baureihe bietet eine Vielzahl von Wahlmöglichkeiten. So können zwei unterschiedliche Arbeitsspindeln eingesetzt werden und bis zu 3 Werkzeugträger in den Arbeitsraum integriert werden.
Die beiden kräftigen baugleichen Haupt- und Gegenspindeln bieten je nach kundenspezifischer Ausstattung einen Spindeldurchlass von Ø 42 oder Ø 65 mm. Alternativ können Spannfutter mit Durchmessern bis zu Ø 130 oder Ø 175 mm eingesetzt werden.
Die unteren Werkzeugrevolver bieten jeweils Platz für 15 Werkzeughalter VDI 25 mit der bewährten W-Verzahnung. Die Werkzeugstationen sind alle für den Einsatz angetriebener Werkzeuge ausgestattet.
Wahlweise stehen zwei leistungsstarke Motorfässpindelvarianten zur Verfügung. Entweder mit 18.000 min-1 / 29 Nm oder 32.000 min-1 / 17 Nm.
Der Arbeitsraum bietet großzügig Platz zur Bearbeitung jedweder Art von Werkstücken. Der Arbeitsbereich kann Teile bis zu einer Länge von 760 mm aufnehmen.
Für die Bearbeitung von langen oder wellenförmigen Teilen stehen Revolverlünetten zur Verfügung.
Große Bedeutung kam bei der Neuentwicklung dem ergonomischen Rüst- und Bedienkonzept zu. Alle relevanten Komponenten sind für Bedien- und Wartungspersonal leicht erreichbar. Optional kann ein auf die Bearbeitungsprozesse abgestimmtes, integriertes Werkstückhandling zum Be- und Entladen von Wellen- oder Flanschteilen eingesetzt werden.
Für alle Maschinen dieser Baureihe ist die modular aufgebaute Roboterzelle iXcenter, zum flexiblen Zu- und Abführen von Roh- und Fertigteilen, verfügbar.

Große Freiheitsgrade im Arbeitsraum für vielfältige Bearbeitungsmöglichkeiten
Maximale Produktivität durch die Simultanbearbeitung mit 3 Werkzeugen

Einsatz von bis zu 250 mm langen Werkzeugen in der Motorfrässpindel, z.B. für hochpräzise Tieflochbohranwendungen

Flexible Wellenbearbeitung durch den Einsatz von Revolverlünetten

Maximale Kollisionsfreiheit durch „Abtauchen“ der unteren Werkzeugträger.

iXcenter - INDEX Automation mit dem Plus an Flexibilität und Wirtschaftlichkeit
Mit der optionalen Roboterzelle iXcenter können Roh- und/oder Fertigteile schnell, sicher und flexibel zu- und abgeführt werden. Die Roboterzelle ist ergonomisch an die Maschine angedockt. Sie kann während des Rüstvorgangs einfach nach rechts verschoben werden und erlaubt so einen ungehinderten Zugang zum Arbeitsraum.
Im Produktionsbetrieb wird das iXcenter vor der Maschine fixiert. Der Zugang des Roboters in den Arbeitsraum erfolgt über die Automatiktür der Maschine. Optional kann das Teilehandling zwischen Roboter und maschinenintegrierter Automation durch eine separate Luke (per Handshake) erfolgen.
Nachgeschaltete Prozesse wie Reinigen, Messen, Beschriften usw. können in die Roboterzelle integriert werden.

Ready to go
- 6-Achsen-Roboter für bis zu 7 kg Nutzlast mit integrierter Greiferansteuerung
- Doppelgreifer im Standard
- Palettenspeicher für Roh- und Fertigteile
- Einfaches, innerbetriebliches Umsetzen möglich
Integrierte Automationslösungen für die flexible Fertigung

Die einfachste Art der Automatisierung ist ein Stangenlademagazin, für das die INDEX G160 eine UNIMAG 5-Schnittstelle bereitstellt. Darüber lässt sich beispielsweise das INDEX MBL 76 Stangenlademagazin anschließen, das es für 3 m- oder 4 m-Stangen gibt und das beste Führungseigenschaften aufweist.
Zur Teileabführung ist die klassische Lösung eine Lineareinheit, die das Fertigteil abgreift und auf ein Transportband ablegt. Deutlich mehr Möglichkeiten bietet die integrierbare Werkstückhandhabung WHU / WH2. Sie ist mit vier Achsen ausgestattet und kann für die Be- und Entladung sowie für die Reststückabführung eingesetzt werden. Die Bedienung erfolgt über die Maschinensteuerung. Eine flexible Kombination mit einer Palettenstation, Transportbändern oder Roboterzelle ist möglich.
Für eine automatisierte Bearbeitung ist es unerlässlich, Werkzeuge innerhalb der Maschine zu prüfen und zu vermessen. INDEX hat hierfür verschiedene Systeme im Programm, von taktilen Verfahren bis hin zum Laser, der an den Werkzeugen in der Motorfrässpindel und in den Revolvern berührungslos geometrische Veränderungen und Schneidenverschleiß erkennt.
Die Lineareinheit kann für die Werkstück- und Reststückabführung eingesetzt werden und ist für Teile bis 5 kg Gewicht und einem Durchmesser von bis zu 65 mm sowie einer Länge von 200 mm vorgesehen.
Intelligentes Kühlkonzept: Energie effizient nutzen
Das Dreh-Fräszentrum INDEX G160 überzeugt durch sein durchdachtes Kühlkonzept. Verlustwärme, die in den Spindeln, dem Hydraulikaggregat und dem Schaltschrank entsteht, wird über einen zentralen Flüssigkeitskreislauf effektiv aus der Maschine abgeleitet. Das verbessert die Temperaturstabilität und unterstützt einen präzisen und sicheren Bearbeitungsprozess.
Wirtschaftliche und klimaneutrale Nutzung der Abwärme
Über die INDEX „Kaltwasser-Schnittstelle“ kann die im Kühlmedium gespeicherte Verlustwärmeenergie zentral entnommen und bei Bedarf einer weiteren Nutzung zugeführt werden; z. B. Hallenbeheizung, Brauchwassererwärmung oder Prozesswärme für andere Fertigungsschritte. Die Rückgewinnung der Maschinenabwärme ermöglicht eine nachhaltige Senkung der Energiekosten im Unternehmen.
Besseres Arbeitsklima
Vorteilhaft ist, dass die Kühlung abseits der Produktion erfolgen kann. Dadurch werden die Lärm- und Wärmeemissionen auf ein Minimum reduziert und Ihre Mitarbeiter nicht unnötig belastet.
Höhere Zuverlässigkeit
Die innovative Konstruktion erlaubt einen Verzicht auf bisher bei herkömmlichen Kühlungsprinzipien übliche Komponenten, wie z. B. Lüfter und Temperaturfühler. Dies steigert die Verfügbarkeit und erhöht die Rentabilität. Zudem verringert sich der Platzbedarf.































































